Kästner/ Gerhardt-Abend Eine lyrische Hausapotheke zum Welttag der Poesie mit Carl-Ludwig Weinknecht
Samstag
21.03.2026
von 19:30 Uhr
bis 19:30 Uhr
bis 19:30 Uhr
Auf dem Nachttisch liegt das Büchlein, schon ein wenig abgegriffen. Kurz vor dem Einschlafen bietet es Trost, wenn einem das eigene Dasein zu schaffen macht. „Man nehme“, schreibt Erich Kästner im Inhaltsverzeichnis seiner „Lyrischen Hausapotheke“, und zählt die Seiten mit Gedichten auf, die er bei seelischen Zipperlein als probates Gegenmittel empfiehlt – gleich ob es sich um Frühlingsgefühle, die eigene Faulheit, Geldsorgen oder Heimweh handelt.
Robert Gernhardt hat die Frage nach dem Sinn von Schreiben von Gedichten einmal so beantwortet: „Es ist wirklich so: Grad wenn man reimt, kommt man in Zusammenhänge, in die man nie kommen wollte, aber der Reim gibt das vor.“
Robert Gernhardt hat die Frage nach dem Sinn von Schreiben von Gedichten einmal so beantwortet: „Es ist wirklich so: Grad wenn man reimt, kommt man in Zusammenhänge, in die man nie kommen wollte, aber der Reim gibt das vor.“