Klöppelzentrum im Kurhaus Sankt Andreasberg

Klöppelzentrum im Kurhaus Sankt Andreasberg -
Dienstag
07.04.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
14.04.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
21.04.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
28.04.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
05.05.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
12.05.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
19.05.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
26.05.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
02.06.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
09.06.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
16.06.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
23.06.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
30.06.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
07.07.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
14.07.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
21.07.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
28.07.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
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04.08.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
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11.08.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
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18.08.2026
von 10:00 Uhr
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25.08.2026
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01.09.2026
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08.09.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
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15.09.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
22.09.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
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29.09.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
06.10.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
13.10.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
20.10.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Dienstag
27.10.2026
von 10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Jeden Dienstag findet von 10.00-18.00 Uhr das Klöppeln für interessierte Gäste und Kinder im Kurhaus in Sankt Andreasberg statt.
Kosten: 5,00 € für Material, für Harzklub Mitglieder kostenfrei


Im Harz war das Klöppeln eine wichtige Nebenerwerbsquelle für die Bergleute. Im 16./17. Jahrhundert gelangte die Kunst der Spitzenklöppelei aus dem Erzgebirge in den Harz. 1859 wurde sogar die erste Klöppelschule in Sankt Andreasberg von einem Dänen aus Kopenhagen errichtet.
Beim Klöppeln werden zahlreiche Fäden an kleinen hölzernen „Klöppeln“ befestigt und systematisch verdreht, verknüpft und verschlungen. So entsteht die filigrane Spitze, in die gern auch Symbole eingearbeitet werden. Das Herz als Zeichen der Liebe ist oft als zentrales Element in Klöppelspitzen zu finden. In Spitzen, die im kirchlichen Zusammenhang genutzt werden, werden gern Kreuze, das Lamm Gottes, das Auge Gottes oder auch Engel als Symbole eingearbeitet. Klassisch werden die Klöppelspitzen in weiß, creme oder schwarz gefertigt, doch mittlerweile werden auch farbige Fäden genutzt.

Diese Technik bedarf schon einiges an Fingerspitzengefühl. Wer einer erfahrenen Klöpplerin über die Schultern schaut, wird erstaunt sein, mit welcher Geschwindigkeit sie vielen Klöppel schwingt und wie gleichmäßig die Spitze entsteht. Für eine einfache Gebrauchsspitze sind etwa 10 Klöppelpaare nötig, für aufwendigere Spitzen kommen jedoch auch mehr als 100 Paare zum Einsatz. Diese werden natürlich nicht gleichzeitig bedient, sondern dem Muster entsprechend in Gruppen eingeteilt bearbeitet.

Im 19. Jahrhundert wurden die ersten Maschinen für das Klöppeln erfunden. Doch bis heute können die maschinell hergestellten Spitzen nicht um die Ecke geklöppelt werden und können somit nur ein fortlaufendes Muster produzieren.

Kurhaus St. Andreasberg

Am Kurpark 9, 37444, Sankt Andreasberg

Weitere Informationen:
Autor: Klöppelzentrum St. Andreasberg

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