Die Osteroder Freimaurerloge "Zum Tempel der Eintracht" - Vortrag von Kai Weber:
Donnerstag
15.10.2026
von 19:00 Uhr
bis 21:00 Uhr
bis 21:00 Uhr
Vortrag von Kai Weber
Die Osteroder Freimaurerloge „Zum Tempel der Eintracht” wurde 1792 offiziell gegründet. Bereits in den Jahren zuvor hatte Stadtsyndikus Ludwig Köpp jedoch Treffen freimaurerischer Zirkel in der Stadt organisiert. Die ersten Versammlungen der Osteroder Loge fanden im Wohngebäude des Rittergutes Lindenberg, dem sogenannten Ratshof, statt. Bereits in dieser frühen Zeit stand die Loge in der Tradition der Aufklärung und betonte die Werte der Vernunft, der Humanität und des brüderlichen Austauschs. Von 1828 bis in die 1870er Jahre ruhte die Logentätigkeit.
Seit den 1870er Jahren versammelten sich die Osteroder Freimaurer im Haus Kornmarkt 12, bevor die Loge im Jahr 1901 ein eigenes Logengebäude in der Sösepromenade 16 errichten konnte. Während der Nazizeit war auch die Freimaurerei verboten und die Osteroder Loge sah sich gezwungen, ihre Tätigkeit einzustellen.
Im Jahr 1963 musste die Loge das auch als Gaststätte genutzte Haus „Zur Loge” verkaufen, da sie dessen Unterhalt nicht mehr tragen konnte. Später diente das Gebäude Spritzenhausplatz 17/19 der Logenarbeit. Seit 2008 nutzt die Freimaurerloge wieder Räume im Gebäude Kornmarkt 12 und kehrte somit in ein bereits früher genutztes Domizil zurück.
Seit den 1870er Jahren versammelten sich die Osteroder Freimaurer im Haus Kornmarkt 12, bevor die Loge im Jahr 1901 ein eigenes Logengebäude in der Sösepromenade 16 errichten konnte. Während der Nazizeit war auch die Freimaurerei verboten und die Osteroder Loge sah sich gezwungen, ihre Tätigkeit einzustellen.
Im Jahr 1963 musste die Loge das auch als Gaststätte genutzte Haus „Zur Loge” verkaufen, da sie dessen Unterhalt nicht mehr tragen konnte. Später diente das Gebäude Spritzenhausplatz 17/19 der Logenarbeit. Seit 2008 nutzt die Freimaurerloge wieder Räume im Gebäude Kornmarkt 12 und kehrte somit in ein bereits früher genutztes Domizil zurück.