Gesprächsrunde "Ist das noch/schon mein Land?"
bis 23:59 Uhr
Die Autorenvereinigung PEN Berlin geht in den Osten Deutschlands und organisiert in 16 größeren und kleineren Orten in Sachsen-Anhalt eine Gesprächsreihe zum Thema Heimat
Unter dem (sehr deutschen) Wort Heimat können sich viele Menschen immer noch – oder wieder? – etwas vorstellen: in konservativen Milieus, wo der Begriff seit eh und je beheimatet ist, in rechtsextremen Kreisen, die diesen Begriff zu vereinnahmen versuchen, aber auch links der Mitte. Was aber ist Heimat? Und – um die Frage mit Jean Améry zu formulieren – wie viel Heimat braucht der Mensch? Was ist erforderlich, um sich zu beheimaten? Was gefährdet das Heimatgefühl? Wie geht Heimat im Plural? Und gibt es ein spezifisches ostdeutsches Heimatgefühl, und wenn ja, was macht es aus?
Über all das möchten wir reden. Über Heimat. Unter dem gebrochenen Motto »Ist das noch mein Land?« bis zu »Ist das schon mein Land?« – in Bernburg und Freyburg, in Weißenfels und Wittenberg. 16 Orte, 18 Tage, 48 Mitwirkende.
Zu den Podiumsgästen gehören u.a. die Wissenschaftler:innen Uta Bretschneider und Aladin El-Mafaalani, die Publizisten Ahmad Mansour und Alexander Prinz, die Journalist:innen Yassin Musharbash, Béla Réthy und Valerie Schönian sowie die Schriftsteller:innen Tomer Gardi, Annett Gröschner, Monika Maron, Clemens Meyer und Lukas Rietzschel.