Spurensuche zum Lager Wendefurth II
Samstag
23.05.2026
von 17:00 Uhr
bis 18:30 Uhr
bis 18:30 Uhr
Eine fachübergreifende Veranstaltung zu den historischen Dimensionen des Lagers Wendefurth II, in dem jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während des Baus der Rappbodetalsperre (1941–1945) unter extremen Bedingungen eingesetzt wurden.
Geologe und Hobby-Historiker Dr. Stefan Cramer sowie Stephan Gistrichovsky, Enkel eines ehemaligen Wendefurth-Häftlings, präsentieren Ergebnisse ihrer Recherchen, die aus fragmentarischen Akten, Zeitzeugenberichten und wenigen Fotos ein eher lückenhaftes, aber deutliches Bild von Alltag, Arbeit und Gewalt zeichnen.
Schwerpunkte:
Leben und Arbeit der Insassen im Steinbruch, beim Materialtransport und in Waldarbeiten
Zentrale Figur: Louis Meyer, Goslarer Jude, der von März 1944 bis Februar 1945 im Lager eingesetzt war
Ursachen und Gründe für die lückenhafte Überlieferung
Spuren im Gelände: Welche Hinweise heute noch sichtbar sind
Status Quo: Warum an der Staumauer bis Januar 2026 kein formelles Gedenken existiert und welche Schritte daraufhin unternommen werden
Hintergrund: Der Abend beleuchtet den Prozess der Erinnerungskultur rund um das Lager Wendefurth II und diskutiert die Aktivitäten des Talsperrenbetriebs Sachsen-Anhalt, der auf Initiative der Autoren an einem Erinnerungsort arbeitet. Ziel ist es, das Bewusstsein für historische Verantwortung zu stärken und eine transparente Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu fördern.
Präsentation der Recherchen (Dr. Stefan Cramer, Stephan Gistrichovsky)
anschließend öffentlicher Austausch; Hinweise, Fotos und Dokumente sind willkommen
Eintritt: frei
Einlass: ab 16.30 Uhr
Spenden sind willkommen. Zweck der Spenden: Erhalt des Großen Schlosses und Unterstützung weiterer Recherchen.
Geologe und Hobby-Historiker Dr. Stefan Cramer sowie Stephan Gistrichovsky, Enkel eines ehemaligen Wendefurth-Häftlings, präsentieren Ergebnisse ihrer Recherchen, die aus fragmentarischen Akten, Zeitzeugenberichten und wenigen Fotos ein eher lückenhaftes, aber deutliches Bild von Alltag, Arbeit und Gewalt zeichnen.
Schwerpunkte:
Leben und Arbeit der Insassen im Steinbruch, beim Materialtransport und in Waldarbeiten
Zentrale Figur: Louis Meyer, Goslarer Jude, der von März 1944 bis Februar 1945 im Lager eingesetzt war
Ursachen und Gründe für die lückenhafte Überlieferung
Spuren im Gelände: Welche Hinweise heute noch sichtbar sind
Status Quo: Warum an der Staumauer bis Januar 2026 kein formelles Gedenken existiert und welche Schritte daraufhin unternommen werden
Hintergrund: Der Abend beleuchtet den Prozess der Erinnerungskultur rund um das Lager Wendefurth II und diskutiert die Aktivitäten des Talsperrenbetriebs Sachsen-Anhalt, der auf Initiative der Autoren an einem Erinnerungsort arbeitet. Ziel ist es, das Bewusstsein für historische Verantwortung zu stärken und eine transparente Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu fördern.
Präsentation der Recherchen (Dr. Stefan Cramer, Stephan Gistrichovsky)
anschließend öffentlicher Austausch; Hinweise, Fotos und Dokumente sind willkommen
Eintritt: frei
Einlass: ab 16.30 Uhr
Spenden sind willkommen. Zweck der Spenden: Erhalt des Großen Schlosses und Unterstützung weiterer Recherchen.